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Anzeigetafel am Frankfurter Flughafen: Viele Flüge fallen aus

Foto: Hannes P. Albert / dpa

Bei der Lufthansa haben die angekündigten Streiks der Piloten und Flugbegleiter begonnen. Das bestätigte eine Sprecherin der Gewerkschaft Ufo in der Nacht. Wegen der ganztägigen Arbeitsniederlegungen können hunderte Jets der größten Airline nicht starten. Eine genaue Zahl der gestrichenen Verbindungen nannte das Unternehmen zunächst nicht,es wurden aber »umfangreiche Flugstreichungen« angekündigt.

Auf den Abflugplänen größerer Flughäfen wie Frankfurt und Berlin finden sich nur vereinzelte Lufthansa-Verbindungen,die aufrechterhalten werden sollen. Fluggäste sollten vor allem auf digitalen Wegen informiert werden und möglichst nicht auf eigene Faust zum Flughafen kommen,heißt es. Lufthansa hat angekündigt,im großen Umfang elektronische Umbuchungen anzubieten. Erst für den Freitag rechnet die Airline wieder mit der Rückkehr zum normalen Flugplan.

Nach einer Schätzung des Flughafenverbands ADV fallen wegen des ganztägigen Streiks deutschlandweit mehr als 460 Flüge mit 69.000 betroffenen Passagieren aus.

Die rund 4800 Piloten der Lufthansa und der Lufthansa Cargo streiken für höhere Arbeitgeberbeiträge zu den Betriebs- und Übergangsrenten. Hierzu liegt schon seit dem Herbst eine Urabstimmung der Mitglieder vor,die mit deutlicher Mehrheit für Arbeitskampfmaßnahmen gestimmt haben. Von einem Streik hatte die Gewerkschaft in den letzten Monaten abgesehen. Lesen Sie hier mehr

zu den Hintergründen des Streiks.

Kabinenpersonal streikt bei Kerngesellschaft und Regionaltochter

Die Kabinengewerkschaft Ufo will mit einem Warnstreik Verhandlungen erzwingen,es geht um Tarifverträge bei der Kerngesellschaft Lufthansa und der Regionaltochter Cityline. Allein dort seien wegen der Konzernstrategie rund 800 Jobs bedroht,heißt es. Ufo will für die Beschäftigten einen tariflichen Sozialplan aushandeln,der bislang vom Management verweigert werde. Die Gewerkschaft vertritt insgesamt etwa 20.000 Beschäftigte.

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Die Lufthansa-Kerngesellschaft war 2024 in die Verlustzone gestürzt und soll mit einem Sanierungsprogramm namens »Turnaround« wieder auf Kurs gebracht werden. Am 6. März legt der MDax-Konzern dazu neue Zahlen vor.

kko/dpa

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